Inhalt und Leseprobe

Das 373 Seiten umfassende Buch gliedert sich in fünf Kapitel und einen Anhang mit den Angaben zu den Interviewpartnern. Angereichert werden diese durch zahlreiche empirische Beispiele, wodurch das Buch an Lebendigkeit gewinnt und die abgehandelten Themen konkrete „szenische Verankerung“ erhalten.

Kapitel 1 konturiert die Problemstellung, Adressaten, Zielsetzung sowie die Methodik der Arbeit. Im Zuge der Ausführungen wird verdeutlicht, in welchem Spannungsfeld heutige Geschäftsmodelle eingebettet sind und durch welche Logiken diese damit beeinflusst werden.

Kapitel 2 gibt einen Überblick über den Stand der Geschäftsmodellforschung und stellt die unterschiedlichen Geschäftsmodellinterpretationen dar. Erarbeitet werden die konstituierenden Geschäftsmodellmerkmale, aus denen eine geschäftsmodelltypische Innovations- und Entscheidungslogik abgeleitet wird.

Kapitel 3 beleuchtet den systemischen Umgang mit einer umfeldbedingten Komplexität. Im Mittelpunkt stehen varietäts-reduzierende und -erhöhende, d. h. vertrauensbasierte, Komplexitätsbewältigungsstrategien, deren Existenzberechtigung durch die Einführung empirischer Beispiele belegt wird. Neben der Berücksichtigung der ökonomischen Vertrauensforschung wird das Leistungs-, Gestaltungs- und Bindungspotenzial von Vertrauen als geschäftsmodellspezifisches Gestaltungsinstrumentarium herausgearbeitet.

In Kapitel 4 wird ein potenzieller Weg hin zu einem vertrauensbasierten Musterbruch aufgezeigt. Ausgangspunkt stellt dazu ein Unternehmensbeispiel dar, an dem – im Vergleich zu einer klassischen Geschäftsmodelllogik – ein vertrauensbasiertes Entscheidungs- und Problemlösungsverhalten verdeutlicht wird. Die Überwindung eines heroischen Management- und Systemverständnis anhand systemtheoretischer Erkenntnisse erlaubt den Entwurf eines evolutionären Veränderungsprozesses.

Kapitel 5 fasst die wesentlichen Erkenntnisse sowie den betriebswirtschaftlichen Mehrwert der Arbeit zusammen. Bewusst werden hierbei Parallelen zu anderen Wissenschaftsdisziplinen gezogen, um Rückschlüsse im Umgang mit einer neuen betriebswirtschaftlichen Wirklichkeit zu erhalten.

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